eyes on Monat der Fotografie Wien
Rahmen-Bilder-Spiegel, Margret und Martin Freund zeigen:

5. bis 14. November 2010
Rahmen-Bilder-Spiegel
1090 Wien, Zimmermanngasse 8 (U6 Alserstraße)


Öffnungszeiten:

FR 05. November 2010, 19:00-22:00 Vernissage
SA 06. November 2010, 13:00-16:00 in Anwesenheit von Martin Heesch, Nancy Horowitz
SO 07. November 2010, 13:00-16:00 in Anwesenheit von Elisabeth Schuh, Kay von Aspern
MO 08. November 2010, 17:00-20:00 in Anwesenheit von Lachlan Lox Blair, Martin Heesch
DI 09. November 2010, 17:00-20:00 in Anwesenheit von Florian Rainer, Robert Rutöd
FR 12. November 2010, 17:00-20:00 in Anwesenheit von Arthur Fleischmann, Robert Rutöd
SA 13. November 2010, 13:00-16:00 in Anwesenheit von Elisabeth Schuh, Kay von Aspern
SO 14. November 2010, 11:00-16:00  Finissage mit Brunch


Die Gruppenausstellung f.ort.be.weg.en zeigt photographische Arbeiten von 9 KünstlerInnen.
Jede(r) findet dabei einen sehr persönlichen Zugang zur Thematik. Alle PhotographInnen verbindet allerdings, dass sie einem offensichtlichen Widerspruch gerecht werden (müssen): Die Photographie ist ein statisches Medium, deshalb kann (Fort-)Bewegung nur angedeutet, aber niemals direkt dargestellt werden.


Diese Andeutung kann auf inhaltlicher Ebene passieren, wie beispielsweise die Bildstrecken von Arthur Fleischmann, Robert Rutöd und Nancy Horowitz zeigen. Fleischmann hat sich mit einem bewegten Wiener Stadtteil auseinandergesetzt. Die Photos sind auf einem ehemaligen Firmenareal am Südbahnhof entstanden und zeigen die Räume in der Zeit nach dem Auszug der Firmen und kurz vor dem endgültigen Abriss der Gebäude. Einen völlig anderen inhaltlichen Zugang findet Robert Rutöd. Wenn sich viele Menschen gleichzeitig auf ein gemeinsames Ziel hin bewegen, kann das zum Gegenteil der Fortbewegung, zum Stillstand, führen. Der Photograph führt uns an unterschiedlichste Orte, um diesem Stillstand der Massen beizuwohnen. Und Nancy Horowitz konzentriert sich auf die aktive menschliche Fortbewegung in ihrer ursprünglichen Form. Gehende, hastende, tanzende Beine und Füße sind ihre zentralen Motive.

Andere PhotographInnen setzen verstärkt auf Bildsprache und spezielle technische Umsetzung, um (Fort-)Bewegung in der Momentaufnahme sichtbar zu machen. Auch hier einige Beispiele: Florian Rainer zeigt schemenhafte, während der Fahrt aus dem Autofenster heraus festgehaltene Landschaften. Die verwischten Aufnahmen spiegeln dem Betrachter sozusagen eine Illusion von Bewegung vor. Lachlan Lox Blair nähert sich der langsamen, fast unmerklichen Fortbewegung von Gletschern mittels verfremdeter Schwarzweiß- und Farbbilder. Kay von Aspern lässt Geschwindigkeit und Großstadthektik förmlich spürbar werden. Das gelingt einerseits durch den geschickten Einsatz von Spiegelungen, andererseits mittels der Aufnahmetechnik, die Bewegungsunschärfen erzeugt. (Elisabeth Schuh)

eyes on - Monat der Fotografie Wien
Rahmen-Bilder-Spiegel, Margret und Martin Freund
Kontakt & Pressematerial: info@fortbewegen.at

Teilnehmende KünstlerInnen:
Lachlan Lox Blair
Arthur Fleischmann
Martin Heesch
Nancy Horowitz

Florian Rainer
Robert Rutöd
Corinna Schmid
Elisabeth Schuh
Kay von Aspern

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